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Umweltschutz ist richtig und wichtig. Gerade in Zeiten, in denen richtige Inseln aus Plastikmüll auf unseren Weltmeeren treiben, ist Handlungsbedarf […]

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Plastiksteuer als neue Einnahmequelle für die EU?

Plastiksteuer als neue Einnahmequelle für die EU?

Umweltschutz ist richtig und wichtig. Gerade in Zeiten, in denen richtige Inseln aus Plastikmüll auf unseren Weltmeeren treiben, ist Handlungsbedarf gegeben. Aber ob die neu geplante Plastiksteuer in diesem Fall hilft, ist mehr als fraglich. Wir erinnern uns: Schon einmal gab es ähnliche Diskussionen. Damals wurden die Plastiktüten in den Einkaufsläden nicht mehr kostenlos abgegeben. Die Folge? Seit 1950 steigt unser Plastikkonsum unaufhörlich an. Also: Keine spürbaren, positiven Auswirkungen.

Nun will man Plastik generell besteuern, um dessen Verwendung zu reduzieren. In vielen Supermärkten wurden sie bereits verbannt. Ersatz dafür sind… Papiertüten. Ob das eine ökologisch sinnvolle Lösung ist?

Darüber hinaus gäbe es genug Möglichkeiten, Plastikmüll zu reduzieren: Muss es geschälte Bananen in Plastikbehältern geben? Oder 5(!) eingeschweißte Erdbeeren? Oder ist es tatsächlich notwendig Artikel doppelt und dreifach in Kunststoff zu verpacken? Im Zeitalter des „Kapselkaffees“ gäbe es jede Menge Ansatzmöglichkeiten, Umweltschutz zu betreiben und Plastik einzusparen!

Wir sind der Meinung, man will nur neue Einnahmefelder für die EU erschließen. Nachdem die Briten vernünftigerweise ihren Austritt aus DIESER EU beschlossen haben, fehlen zwischen 12 und 15 Milliarden Euro zum verprassen. Da müssen neue Einnahmequellen generiert werden und am besten verpackt man die in ein Motto, das bei den Verbrauchern nicht gleich wieder nur als Abzocke empfunden wird. Doch nichts anderes ist hier wieder der Fall!

Die EU muss dringend reformiert werden. Unterstützen Sie uns dabei: www.blaue-wende.de/kontakt

http://www.manager-magazin.de/politik/europa/plastiksteuer-in-der-eu-eu-kommissar-guenther-oettinger-prueft-abgabe-a-1187200.html