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So, oder so ähnlich titeln die Medien in den letzten Tagen. Zum einen führen mehr Mitglieder Beiträge in die gesetzliche […]

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„Zuwanderung führt zu Entlastung der Krankenkassen!?“

„Zuwanderung führt zu Entlastung der Krankenkassen!?“

So, oder so ähnlich titeln die Medien in den letzten Tagen. Zum einen führen mehr Mitglieder Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung ab, zum anderen seien die Beitragszahler jünger und benötigen somit weniger medizinische Betreuung.

Aber Moment einmal, kann das denn tatsächlich stimmen?
Ja, sofern die Zuwanderer Beitragszahler aus Einkommen sind. Der Großteil der seit 2015 zu uns gekommenen Menschen befindet sich jedoch nicht in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis und somit übernimmt hautsächlich das Jobcenter die Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung. Die Krankenkassen haben nun tatsächlich Mehreinnahmen, leider generieren sich diese aus Steuergeldern und nicht aus Erwerbstätigkeit der Versicherten. Die finanzielle Schieflage wird hierdurch nur von den Versicherern auf den Staat und somit letztendlich auf den Steuerzahler übertragen.

Völlig außen vorgelassen wird auch der Umstand, dass ebenso Personen eingewandert sind, die in Deutschland ihre Krankheiten behandeln lassen möchten, da sie die Behandlungskosten in ihren Heimatländern nicht hätten bezahlen können. Die Behandlung eines Tuberkulosepatienten beispielsweise kostet die Versicherungen über 100.000 € pro Fall. Da nutzt der Hinweis auf die Jugend der Einwanderer nun wirklich wenig, zumal auch diese, wie wir alle, natürlich älter werden.

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https://www.welt.de/politik/deutschland/article172556088/Gesetzliche-Krankenkassen-Zuwanderer-fuehren-zu-einem-doppelten-Entlastungseffekt.html

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/tuberkulose-in-der-eu-kosten-werden-in-die-milliarden-steigen-a-916902.html