Buchempfehlung „Das Dorf in der Stadt – Parallelgesellschaft statt Integration?“

Das Dorf in der Stadt Frauke Petry

„Das Dorf in der Stadt – Unzensierte Einblicke einer Flüchtlingshelferin in eine Welt mit ganz eigenen Regeln“

So heißt das neue Buch von Bestsellerautorin Katja Schneidt​. Es war mir eine Ehre das Vorwort hierfür schreiben zu dürfen, liebe Katja 🙂

Vorwort von Frauke Petry zum Buch von Katja Schneidt:

Das Dorf in der Stadt

Das Dorf in der Stadt – hätten wir es nicht manchmal gern? Klein, heimelig und vertraut im Gegensatz zur großen, anonymen und lauten Großstadt?

Was als freundliches Bild beginnt, wird aus eigenen Erfahrungen gespeist von Katja Schneidt praxisnah als eine bislang völlig vernachlässigte und weitgehend politisch negierte Großbaustelle entlarvt. In nahezu jeder deutschen Stadt sehen wir diese „Dörfer in der Stadt“, aber es sind keine eingemeindeten Dörfer der Umgebung mit Bäckerei und Tante-Emma-Laden, sondern arabische, libanesische, türkische, syrische oder oft auch einfach muslimische Kulturenklaven, in denen wir einheimischen Deutschen uns wie Ausländer im eigenen Land vorkommen.

Zu drastisch formuliert? Nein. Katja Schneidt fasst in leicht verständliche Worte, wie sich bereits seit Jahrzehnten unsere Gesellschaft in verschiedene Gruppen spaltet. Von der Nichtintegration der Familien türkischer Gastarbeiter angefangen, hielten Scharia, Friedensrichter, Zwangsehen und verschleierte Frauen und Mädchen neben den türkischen Gemüsegeschäften und gern frequentierten Dönerbuden Einzug in unsere Gesellschaft. Viel zu lange wollten wir nicht sehen, dass in unserem eigenen Land Frauen quasi in Gefangenschaft ihrer Männer und Schwager leben, kompensieren mit Sozialleistungen Schulabbrecher und Langzeitarbeitslose mit Migrationshintergrund und schauen zu, wie der türkische Präsident Erdogan über die Ditib-Moscheen zur Radikalisierung in Deutschland lebender Muslime beiträgt. Die Migrationskrise ab 2014 katalysierte die gesellschaftliche Spaltung und führte zum Offenbarungseid der etablierten Parteien.

Bei der Entstehung von Parallelgesellschaften gibt es keine einfache Zuweisung von Täter- oder Opferrollen. Sowohl die staatlichen Organe als auch Einwanderer tragen Verantwortung für die entstandene Entfremdung. Es ist aber zuvorderst Aufgabe der Politik die Rahmenbedingungen für die Auflösung von kulturfremden und letztlich demokratiefeindlichen Strukturen zu sorgen. Lösungen hierfür liegen auf der Hand, und Katja Schneidt benennt sie ohne Scheu, so wie viele Bürger dies ohne Zögern tun würden.

Wie die Zukunft unseres Landes aussehen könnte, wenn politische Lösungen nicht eingeleitet werden, kann man in diesen Tagen in Chemnitz begutachten. Die sich nach einer Messerstecherei zwischen zwei Asylbewerbern und Deutschen, bei der der Deutsche starb, entwickelte Wut in der Bevölkerung führt zu Demonstrationen und ebenfalls gewaltsamen Ausschreitungen. Menschen mit ausländischem Aussehen werden von einzelnen Demonstranten gejagt. Weitere Groß-Demonstrationen und Gegendemonstrationen in den Folgetagen verdeutlichen die aufgeheizte Stimmung, in der eine vernünftige Diskussion kaum mehr möglich scheint. Medien verschweigen Ursache und Wirkung, erklären den „deutschen Rassismus“ zum hauptsächlichen Problem und verkennen, dass das Unterlassen einer differenzierten Aufarbeitung vieler Gewalttaten der letzten Jahre inklusive der politischen Fehlentscheidungen der Bundesregierung die Wut bei Bürgern geradezu schäumen lässt und zu gefährlichen Solidarisierungen mit einheimischen Gewalttätern führt. Szenen wie in Chemnitz scheinen aktuell noch undenkbar in Frankfurt oder Köln? Wer das denkt, hat den Ernst der Lage nicht erkannt.

In dieser Situation brauchen wir mutige Bürger und glaubwürdige Politiker, die sich ohne Angst vor Machtverlust der wachsenden gesellschaftlichen Polarisierung entgegenstellen. Man könnte es auch vernünftiges Krisenmanagement nennen: Probleme benennen, Verantwortung tragen und Lösungen vorschlagen, die dann auch umgesetzt werden. Hier nur eine Auswahl:

1. Eingestehen, dass die Bundesregierung die Bürger darüber belogen hat, dass unser Asylsystem seit Jahren durch Regierung und Migranten gleichermaßen missbraucht wird.
2. Eingestehen, dass Deutschland seit Jahrzehnten eine Migrationspolitik betreibt, die gravierende Nachteile für die Sicherheit, den Wohlstand und die Sozialsysteme mit sich bringt.
3. Benennen, dass Parallelgesellschaften zum Nachteil aller Menschen in Deutschland sind und dass sie seit Jahrzehnten existieren
4. Anerkennung, dass Migranten häufig besser als wir Werte wie Familie, Zusammengehörigkeit und innerfamiliäre Solidarität leben

Lösungen:
– Missbrauch durch Grenzkontrollen eindämmen
– Geldleistungen an Asylbewerber deutlich reduzieren
– Duldungsstatus abschaffen
– rechtmäßige Abschiebungen in großer Zahl umsetzen
– Familiennachzug für alle außer für politisch Verfolgte (ca. 2%) beenden
– Asylsystem reformieren und individuellen Rechtsanspruch abschaffen.
– Kopftuchverbot für Mädchen und Verschleierungsverbot im öffentlichen Raum umsetzen
– Gezielte Angebote für Frauen und Mädchen mit Migrationshintergrund
– Finanzierung von Mehrfachehen umgehend unterbinden und bei Zuwiderhandlung bestrafen
– Prinzip der zwingenden Zivilehe wiedereinführen, um Dunkelziffer religiöser Ehen zu senken
– Trennung von Religion und Staat – Verbot des Ramadan-Fastens für Kinder, keine muslimischen Feiertage, kein muslimischer Bekenntnisunterricht an deutschen Schulen
– Durchsetzung von Strafen ohne Kulturrabatt, Herabsetzung des Strafmündigkeitsalters
– Politische Unterstützung der Polizei als ausführendes Instrument des Gewaltmonopols des Staates

Die Liste von Maßnahmen ist bei weitem nicht erschöpft, zeigt aber eines: die Korrektur gesellschaftlicher Fehlentwicklungen wird gesellschaftliche Debatten verursachen und wird die Vertreter der sog. One-world-no-border Politiker maximal mobilisieren. Unerlässlich sind die Korrekturen dennoch, es sei denn, wir halten Zustände wie in Chemnitz dieser Tage für einen erstrebenswerten Zustand.