Mehr Realitätssinn bei „Fridays For Future“?

Fridays for future

+++ Pressemitteilung | Blaue Partei #TeamPetry +++

Frauke Petry: Mehr Realitätssinn bei „Fridays For Future“? Kretschmer sollte eigenen justieren!

Leipzig, 01.08.2019. Der sächsische Ministerpräsident fordert von den „jungen Klima-Aktivisten mehr Realitätssinn“, schreibt die Leipziger Volkszeitung. Kretschmer hat dabei besonders die Schwedin Greta Thumberg im Blick: „Greta Thunberg ist für mich eine junge Frau, die in den Medien sehr präsent ist, Forderungen aufstellt, aber dazu keinen Weg zeigt und keine Antworten gibt. Letzteres nehme ich ihr nicht übel. Wir sollten aber vermeiden, dass dies zu einer zulässigen Grundhaltung wird“, sagte er dem RND.

Frauke Petry, Mitglied des Bundestages und MdL der Blauen Partei #TeamPetry, dazu:

„Der sächsische Ministerpräsident fordert also mehr Realitätssinn innerhalb der ‚Fridays For Future‘-Truppe. Rhetorische Frage: Kann man etwas fordern, von dem man augenscheinlich selbst nicht weiß, was es ist? Wie es scheint – man kann durchaus.

Wir halten fest, es handelt sich um den gleichen Michael Kretschmer, der noch vor wenigen Wochen eine medial pompös inszenierte Schülerkonferenz mit exakt der Klientel abhielt, der er jetzt kaum verklausuliert mangelnden Realitätssinn vorhält. Nicht, dass er mit dieser Feststellung Unrecht hätte. Ganz im Gegenteil. Nur mutet es eben seltsam bis schwer irritierend an, wenn im Zusammenhang mit der Konferenz von Kretschmer zum Besten gegeben wurde: ‚Egal wer Sachsen regiert, ist gut beraten, sich an diese Vorschläge und Ideen zu halten.‘

Wir finden, egal wer Sachsen regiert, sollte das mit ausgeprägtem Sinn für die Realitäten tun – auf gut Deutsch gesagt, verantwortlich handeln. Den selbst mit angezettelten Komplettausstieg aus Kohle und Kernenergie zu feiern, ohne zu wissen, ob der Weg zum Erfolg führt, ist das genaue Gegenstück.

Und freilich kann man der armen Greta persönlich nicht übel nehmen, dass sie keinen Weg aufzeigt, Antworten komplett schuldig bleibt. Auch in dem Punkt hat Kretschmer Recht. Aber wenn man Realitätssinn hat, und den sollte man als Ministerpräsident des Freistaates Sachsen zwingend besitzen, dann weiß man, dass Greta kein einzelnes überengagiertes Schulkind ist, was eben mal so aus heiterem Himmel für jugendliche Ideale kämpft. Das gut geschmierte Netzwerk dahinter sollte auch der Staatskanzlei bekannt sein. Soviel Realität muss sein.

Es ist genau dieser Schlingerkurs, der die Union in Sachsen so in die Bredouille gebracht hat. Ein bisschen grün angehauchte Zustimmung beim Kohle- und Kernkraftausstieg da, ein wenig soziales Wohlfühlentgegenkommen bei der Grundrente dort. Aber um Gottes Willen keine klare Linie. Wie es scheint, ist Kretschmer fest entschlossen, seine Partei auf diesem Weg endgültig in die Versenkung führen. Zum Glück gibt es eine konservative Alternative für die bürgerlichen Sachsen. Eine anständige in jeder Hinsicht.“

#BlauePartei #TeamPetry #Sachsen #FridaysForFuture

Hintergrund: https://www.lvz.de/Nachrichten/Politik/Saechsischer-Ministerpraesident-Kretschmer-fordert-von-Fridays-for-Future-mehr-Realitaetssinn