Schlepperkönig Reisch – die nächste 1,8-Millionen-Euro-Ladung

Schlepperkönig

Medienberichten zufolge dümpelt seit einigen Tagen die unter deutscher Flagge fahrende „Eleonore“, ein Schiff der Dresdner Hilfsorganisation „Lifeline“, vor Malta mit etwa 100 „geretteten“ Personen an Bord. Darunter sollen sich 30 Minderjährige befinden. Kapitän Claus-Peter Reisch warnt nach bereits bekanntem Muster vor einer Zuspitzung der Situation. Aktuell soll sich die Bundesregierung zur Aufnahme der an Bord befindlichen Menschen in „beträchtlicher Höhe“ bereiterklärt haben, schreibt der Focus.

Frauke Petry, Mitglied des Bundestages und MdL der Blauen Partei #TeamPetry, dazu:

„Nach sattsam bekannten Muster läuft die Verschiffung von Europareisenden aus Afrika weiter. An vorderster Front diesmal wieder Claus-Peter Reisch. Diesmal wird versucht, Malta mit ‚lebensgefährlichen‘ Zuständen an Bord des Lifeline-Schlepperkahns ‚Eleonore‘ zu erpressen und die Einfahrt in den Hafen von Valletta zu erzwingen.

Doch vielleicht ist das gar nicht mehr nötig, die Bundesregierung in Gestalt des Auswärtigen Amtes von Heiko Maas (SPD) hat schon die Aufnahme der Reisenden angekündigt, jedenfalls eines ‚beträchtlichen Teils‘. Sollten sich darunter die 30 minderjährigen Gäste befinden, kämen mit dieser freundlichen Einladung jährliche Kosten von etwa 1,8 Millionen Euro für Unterbringung, Betreuung und Verpflegung auf die indirekt gastgebenden Steuerzahler zu. Alles in allem eine eher konservative Rechnung.

Vermutlich wird das fröhlich so weitergehen. ‚Denn Im Ringen um Regeln zur Umverteilung von Bootsflüchtlingen könnte es derweil Mitte September Fortschritt geben‘, schreibt die Deutsche Press-Agentur unter Berufung auf Informationen aus EU-Kreisen. Nach diesen Informationen hat ‚die maltesische Regierung Deutschland und andere Staaten für den 19. September zu einem EU-Sondertreffen zur Seenotrettung eingeladen‘.

Wir sprechen uns klar gegen ein solches Anreizsystem der Verteilung in Europa aus. Erstens werden ‚Migranten‘, die nach Rumänien geschickt werden – wie jüngst berichtet – dort nicht bleiben. Das anzunehmen ist einfach lächerlich. Zweitens und ganz besonders ist es das völlig falsche Signal nach Afrika. Wir werden die Probleme des afrikanischen Kontinents nicht durch Umsiedlung nach Europa lösen können. Ganz im Gegenteil. Wir werden uns daran überheben und dann nicht einmal mehr fähig sein, Hilfe in Afrika auf sinnvolle Art zu leisten. Daran kann niemandem mit klarem Verstand gelegen sein.“

#BlaueWende #BlauePartei #TeamPetry #Asyl

Hintergrund:

https://www.welt.de/politik/ausland/article199336994/Seenotrettung-im-Mittelmeer-Vorraete-auf-Eleonore-reichen-drei-Tage.html

https://www.focus.de/politik/deutschland/streit-um-deutsches-rettungsschiff-bundesregierung-moechte-eleonore-fluechtlinge-aufnehmen_id_11079942.html