+++ Lebensmittelskandal mit Ankündigung +++

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Der hessische Wurstfabrikant Wilke steht im Verdacht, durch untragbare hygienische Zustände die Verunreinigung seiner Produkte und somit den Tod von mindestens zwei Menschen verantwortet zu haben. Jetzt kommt heraus, dass die Behörden seit März einen Anfangsverdacht hatten, der spätestens seit August durch das renommierte Robert-Koch-Institut untermauert wurde. Die zuständigen Behörden beteuern, die Bedrohung ernst genommen zu haben. Man hätte das Unternehmen beobachtet.

Mitarbeiter des Unternehmens erheben jedoch schwere Anschuldigungen, die den Behörden nicht hätten entgehen dürfen. So befanden sich in den Lagerhallen angeblich verschimmelte Wurstwaren und auch verdorbene Rohware, hätten die Mitarbeiter auf Anweisung der Geschäftsführung verarbeiten müssen. Sollten sich diese Anschuldigungen als wahr erweisen, reden wir hier auch von einem behördlichen Skandal ungeahnten Ausmaßes.

Allem Anschein nach versagten in diesem Fall alle gesetzlichen Sicherungsseile der Lebensmittelüberwachung. Anzeichen wurden falsch gedeutet, Untersuchungen im schlimmsten Fall nicht mit der gebotenen Sorgfalt durchgeführt und die Händler sowie Verbraucher viel zu spät gewarnt. Bis heute wird versucht den Mantel des Schweigens über diesen Skandal zu legen, anders kann man nicht erklären, weshalb erst jetzt ans Licht kommt, dass Wilke auch Fremdmarken produzierte und die Behörde diese Listen noch lange Zeit unter Verschluss hielt.