+++ immer mehr verstümmelte Frauen und Mädchen +++

20191011_Beschneidung

„Rund 70.000 Frauen und Mädchen sind in Deutschland aktuell betroffen – das ist ein Anstieg von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein Anstieg von 44 Prozent gegenüber 2016. Grund ist die verstärkte Migration aus Ländern wie Somalia, Eritrea und dem Irak.“

Nicht ganz so nüchtern ausgedrückt: Innerhalb von drei Jahren hat sich die Anzahl der genitalverstümmelten Frauen und Mädchen in Deutschland fast verdoppelt!

Von den Betroffenen werden mit Sicherheit einige bereits vor der Ankunft in Deutschland „beschnitten“ worden sein, jedoch warnen Frauenschutzvereine schon lange davor, dass diese Praxis auch in Deutschland Einzug gehalten hat. Manche Mädchen werden hierfür eigens in ihre Heimatländer zurückgebracht – vorzugsweise in den Sommerferien – andere müssen diese Tortour im heimischen Wohnzimmer über sich ergehen lassen.

Wie hoch die Dunkelziffer der Betroffenen ist, kann nicht annähernd geschätzt werden, da viele dieser Frauen zum ersten Mal einen Gynäkologen zu Gesicht bekommen, wenn sie entbinden. Meist wäre die einzige Möglichkeit der Verstümmlung zu entgehen, der vertrauensvolle Kontakt zu Frauenschutzhäusern und Vereinen. Diese arbeiten jedoch seit Jahren am Limit und sind auf politische und vor allem finanzielle Unterstützung angewiesen.

Aber das muss warten.

In Deutschland gibt es schließlich drängendere Probleme zu lösen – das Weltklima will gerettet, der Kampf gegen Rechts gewonnen und der Industriestandort beerdigt werden.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/studie-zur-genitalverstuemmelung-immer-mehr-frauen-in-deutschland-beschnitten/25103576.html?fbclid=IwAR3Vr9Y2umLEaMPhHxmLU4dMOh8qUOfdnJ23hibb7m2TxPShnurFYUbtU1s