+++ Asylbetrug mit Hilfe des UNHCR +++

Mitarbeiter des UN-Flüchtlingshilfswerkes sollen in Afrika massenhaft betrogen haben, indem sie Asylsuchenden gegen Geldzahlungen falsche Identitäten besorgten. Das Perfide: Betroffen ist das sogenannte „Resettlement“-Programm. Dieses Programm wurde ins Leben gerufen, um besonders schutzbedürftigen Menschen eine sichere Zukunft in einem Aufnahmeland zu gewährleisten. Unter den rechtmäßigen Bewerbern befinden sich also vor allem Frauen und politisch bzw. religiös Verfolgte.

„Im „Stern“ beschreibt einer dieser Vermittler, wie er das Geschäft zwischen zahlungsbereiten Afrikanern und örtlichen UNHCR-Mitarbeitern einfädelt. Letztlich koste ein Platz auf der Liste den Afrikaner etwa 2500 US-Dollar. Für das Geld beschaffe der UNHCR-Mitarbeiter beispielsweise gefälschte ärztliche Atteste. An dem Betrug seien daher auch Mediziner beteiligt. Der „Stern“ beschreibt auch Fälle von Flüchtlingen, denen ein Platz auf den Resettlement-Listen zugestanden hätte, die aber leer ausgingen – denn ihre Identitäten sollen an andere Afrikaner verkauft worden sein, die damit ausreisten.“

Es kann davon ausgegangen werden, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Auch wenn die UNHCR nun beteuert, dass derartige Betrugsfälle Dank biometrischer Daten nicht mehr möglich wären, ist das gesamte Resettlement-Programm zu überprüfen. Wie viele Personen haben sich mittels falscher Identitäten und aktiver Hilfe der UN widerrechtlich einen Zugang nach Deutschland erkaufen können? Wer sind die Betrüger unter den sogenannten Helfern? Und wie möchte man sicherstellen, dass trotz biometrischer Daten nicht weiterhin die Falschen ankommen, wenn es Dank Datenschützern in Deutschland bekanntermaßen keine pauschale biometrische Überprüfung von Asylbewerbern geben darf?

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